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 Forum für Strickstrumpfhosen, Strumpfhosen und alles was dazugehört
  Suche:

 Bezug zu Strumpfhosen 09.10.2008 (18:29 Uhr) Norbert
Hallo an alle Forenbesucher,
ich habe mir hier zahlreiche Beträge in diesem Forum angesehen und finde einige
auch recht interessant.
Bei den Beträgen bezüglich Kinder speziell Jungs müssen Strumpfhosen tragen, kommen
mir jedoch Zweifel. Natürlich ist es vernünftig, dass darauf geachtet wird, dass
die Kinder den Temperaturen entsprechend angezogen sind. Bei meinen Kindern mußte
ich da keinen "Druck" ausüben. Sie hatten beides zur Auswahl, sowohl lange Unter-
hosen als auch Strumpfhosen und haben auch beides angezogen.
Ich gehöre zu den Leuten, die gerne Strumpfhosen tragen weil sie sehr bequem sind
und weil ich sie auch in irgendeiner weise sogar erotisch finde.
Mir würde jedoch nicht einfallen, diese meine Vorliebe anderen aufzuzwingen.
Wer Strumpfhosen mag sollte sie anziehen und auch dazu stehen.
Gruß Norbert
 Re: Bezug zu Strumpfhosen 09.10.2008 (20:53 Uhr) Günter1
Hallo Norbert,
ich bin gleicher Meinung wie du,im Bezug auf Strumpfhosen.Aber eine andere Frage Norbert,wie alt sind deine Jungs.Ich denke ab einem bestimmten Alter ziehen Sie sowieso an,was Sie wollen.
Gruß Günter
 Re: Bezug zu Strumpfhosen 10.10.2008 (12:03 Uhr) Sascha
Hallo,

also ich bin auch ein leidenschaftlicher Strichstrumpfhosenträger. Und ich glaube, daß es bei mir daher kommt, weil meine Mutter mich als Kind oder Jungendlicher dazu gezwungen hat Strumpfhosen zu tragen. Ich kann mich noch genau erinnern - ist kein Quatsch - ich glaube ich war 12 oder 13 und musste wegen einer Lugenerkrankung 6 Wochen auf Norderney zur Kur. Es war Februar und meine Mutter hat natürlich meine Sachen gepackt. Sie bestand darauf, daß ich Strumpfhosen anziehe. Also gab sie mir garkeine Strümpfe oder Socken mit, sondern nur 10 niegelnagelneue Kinderstrumpfhosen. Ich war begeistert. Sie hat zwar die Farben relativ Jungenmäßig ausgesucht, aber ich habe mich trotzdem geschämt wie die Nacht. Und deswegen habe ich einfach versucht, meine Strumpfhose zu verstecken oder nicht zu zeigen. Ging natürlich nicht lange gut bei 6 Wochen. Die Einrichtung wurde von Nonnen geleitet (das weiß ich noch genau). Unsere Wäsche wurde dort gewaschen und eines Tages (es war mehr als eine Woche) mußte ich zur Oberin ins Büro und wurde gefragt, warum ich als einziger Junge keine Strümpfe oder Unterhosen in die Dreckwäsche geben würde. Schlüpfer konnte ich ja auch nicht wechseln ohne die Strumpfhose aus zu ziehen (ist klar oder ?). Also kam die ganze Geschichte heraus. Von den Nonnen fand es niemand schlimm, daß ich noch Strumpfhosen trug, aber mir war es fürchterlich peinlich. Wir mussten morgens auf dem Weg zum Frühstück an einem Tisch vorbei gehen, wo wir alle einen Klecks Niveacreme ins Gesicht bekamen, welche wir sofort verreiben mussten. Das habe ich gehasst. Und ich musste jeden morgen meine Hose ein Stückchen runterziehen und die Farbe meiner Strumpfhose zeigen. Die Farbe wurde notiert und so konnten die Nonnen sehen, ob ich jeden morgen eine saubere Strumpfhose angezogen habe. Dieses Erlebniss hat mich so geprägt, daß ich es heute noch liebe mich anderen Leuten in meinen Strumpfhosen zu zeigen. Es ist ein Fetisch und ich stehe dazu. Ja es erregt mich. Feierabend. Danke und Gruß. Gerne hätte ich Emailkontakt zu gleichgesinnten. Ich bin an realen Treffen und Rollenspielen interessiert. Egal ob Männlein oder Weiblein. Hauptsache in Strumpfhosen und richtig geil.
 Re: Bezug zu Strumpfhosen 10.10.2008 (14:00 Uhr) Jürgen
Hallo Norbert! Da stimme ich dir total zu,daß man Kindern nicht aufzwingen soll,Strumpfhosen zu tragen.Ich hatte als Kind auch die Auswahl zwischen langen Unterhosen oder Strumpfhosen.Ich habe mich für die Strumpfhosen entschieden.Auch ich finde Strumpfhosen ja sehr bequem,und seit circa 20 Jahren auch irgendwie erotisch.   Gruß Jürgen
 Re: Bezug zu Strumpfhosen 13.10.2008 (20:56 Uhr) Otto
Hallo Norbert,

da schließe ich mich Deiner Meinung voll und ganz an.
Ich freue mich ehrlich (und das meine ich ganz ernst) für alle, die glauben ihre Erfüllung darin zu finden, Strumpfhosen zu tragen. Wenn es einen glücklich macht und er sich damit wohlfühlt - warum nicht. "Jede Jeck is anders", sagt man im Rheinland - und da ist was dran.

Das sollte aber nicht dazu führen, daß man anderen Menschen seinen eigenen Geschmack und Willen aufzwingt, auch nicht den eigenen Kindern. Natürlich ist es sinnvoll darauf zu achten, daß die "Kleinen" keine Erkältung im Winter bekommen. Aber da heißt ja wohl nicht automatisch "Strumpfhosenzwang für 15-jährige Jungen" ab Ende September. Und falls doch sollte eher das Prinzip "Führen durch Vorbild" und nicht Zwang angewendet werden.

Für diese Generation gilt, daß man das gut findet, was alle anderen auch haben. Und das sind Strumpfhosen nun mal definitiv nicht, ohne jede Frage. Und alle anderen Kids erkälten sich deswegen auch nicht, weil sie keine tragen. Das Argument mit der Erkältung zieht also nur sehr sehr eingeschränkt. Dafür ist es aber für jeden Jungen über sagen wir zehn Jahre einfach nur noch peinlich, vor seinen Kumpeln nach dem Sportunterricht die von Mama ausgesuchten Strumpfhosen wieder anziehen zu müssen.

Ich weiß, wovon ich da rede. Bei mir waren es nicht Strumpfhosen, sondern vorwiegend Oberbekleidungsstücke, die meiner Mutter gefielen, und die ich anzuziehen hatte. Noch als ich 16 war gab es Streit, wenn ich es nicht wollte. Genug eigenes Geld, um mir andere Sachen zu kaufen, hatte ich damals nicht. Und falls doch, hätte ich mir davon keine anderen Kleider kaufen dürfen.
So waren z.B. Camel-Boots gerade "in", die hatte ich sogar, aber bei Schneematsch durfte ich sie nicht anziehen, sie wären zu schade und es könne Flecken darauf geben. Stattdessen mußte ich Wanderschuhe im 60er-Jahre-Design anziehen, und meine Mutter gab mir den Rat, den anderen einfach zu sagen "ich komme vom Dorf, da liegt viel Schnee", damit sie das akzeptieren. Und ich müsse lernen, zu akzeptieren was ich anhabe, und die anderen müßten das auch akzeptieren.

Tun Jugendliche in dem Alter aber nicht.
Abgesehen davon ist das vollkommener Quatsch, in unserem 1000-Einwohner-Dorf gibt es ausschließlich asphaltierte Straßen und keine einzige Schneeflocke mehr als in der Stadt, wo ich zur Schule ging. Das wußten die anderen auch, und entsprechend laut war das Gelächter. Bei allen anderen gab es auch keine Schneeflecken.
Dazu kam, daß ich damals dick, schlecht im Sport und ziemlich gut in allen anderen Fächern war - dementsprechend groß war auch der "Freundes"kreis.

Heute ist das anders, ich trage (natürlich) was mir gefällt, fühle mich selbstsicher und bin beliebt bei Freunden und Kollegen. Heute, 15-20 Jahre später, kann ich notfalls natürlich auch Wanderschuhe tragen, wenn ich es will - alle würden mich damit akzeptieren. Aber bei einem Heranwachsenden ist das was ganz anderes. Da muß es das richtige Label sein (oder zur Not eben einfach nur der richtige "Style" in Noname ohne Label, falls das "Original-Label" zu teuer ist).


Aus diesen Erfahrungen kann ich nur sagen: wer Kinder und Heranwachsene zwingt, in der Weise "äußerlich" gegen den Strom schwimmen zu müssen, daß sie in Kleidern herumlaufen MÜSSEN, in denen sie sich unwohl fühlen, handelt grob fahrlässig und unverantwortlich gegenüber seinem Nachwuchs.


Ich habe auch nichts gegen Fetischismus gleich welcher Art, solange andere dadurch nicht belästigt werden. Jeder ist seines Glückes Schmied - wie gesagt "jede Jeck is anders". Aber entweder nehmen die Kinder das freiwillig an und fühlen sich damit wohl, oder sie lassen es.
Was sollen denn die Leute ihren Kindern weitergeben, deren Fetisch z.B. S/M, Bondage ist oder noch ganz andere harte Sachen? Sollen die vielleicht ihre Kinder auch zwingen, den Fetisch der Eltern zu übernehmen? Ne, jetzt nicht wirklich oder? Wo ist da die Grenze? Strumpfhosen ja, Latexoutfit vielleicht, Peitsche nein? (Übertreibung veranschaulicht).


Daher kann ich wirklich nur plädieren, laßt die Kinder sich normal entwickeln. Wenn die Strumpfhosen sie überzeugen, werden sie sie schon von ganz alleine anziehen und sich damit dann auch wohlfühlen. Wenn sie es selbst wollen, fühlen sie sich auch im Kreise von ihresgleichen wohl, selbst wenn die anderen es nicht haben. Tragen sie keine Strumpfhosen, sterben sie im Herbst deswegen trotzdem nicht.

Aber das Argument "14-jährige müßten kindgerecht erzogen werden und müssen deshalb Strumpfhosen tragen" kanns doch wohl echt nicht sein. Vielleicht sollten die Eltern auch mal realisieren, daß Vierzehnjährige heutzutage keine kleinen Kinder mehr sind. Zugegeben, daß heute schon Zwölfjährige sich für junge Erwachsene halten und maulen, wenn sie um halb elf von der Party abgeholt werden (zu der Zeit hätte ich mit 12 schon lange im Bett liegen müssen und zwar ohne Widerrede), und es normal ist, daß man mit 14 die Pille nimmt und mit 15 alle drei Tage einen anderen Freund hat, dazu gelangweilt den halben Tag chattet, handyrumspielt und sich TV-zudröhnt - halte ich auch weder für erstrebenswert, noch für richtig.
Aber deswegen zu argumentieren, sie hätten Strumpfhosen zu tragen, nur weil das kindgerecht sei - ne Leute, das kanns ernsthaft nicht sein.

Denkt bitte mal darüber nach.


Grüße von einem,
dem das Gelächter seiner Klassenkameraden über seine Klamotten im Alter von 10 bis 15 Jahren heute noch in den Ohren klingt - obwohl das nun auch schon über 15 Jahre her ist...

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